Susanne von Bülow - Künstlerin
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unangezogen

21. Januar 2020/in Allgemein

Sehr herzliche möchte ich euch und Sie am 30. Januar 2020 um 19.00 zu KUNST UND
SUPPE #22 in mein Atelier in die Schulstraße 43 in 48149 Münster einladen.



Diesmal geht es um meine Arbeiten – betrachtet unter dem Aspekt des
unangezogen Nackten, des Körperlichen in seiner freien Darstellung.  


Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand beim Ausstellungsaufbau bei
pro familia,

wo ich noch bis Februar 2020 großformatige Bilder im Foyer hängen habe.
Während des Aufbaus folgte ich dem Wunsch, das Nackte auszusortieren und
gegen andere Motive einzutauschen.

Wo liegen die Ursachen zu einer  „Neutralisierung“ meiner „Nackten“ – ausgerechnet bei
pro familia, die ja als Institution gerade auch für Aufklärung und
Sexualpädagogik bekannt ist?

Woher kommt das diffuse Unbehagen an einer Scham über die Scham?
Inwiefern bewegen mich gesellschaftliche Veränderungen zu neutraleren
Entscheidungen im Bild?



Als Gast geladen ist Barbara Wittel-Fischer von pro familia Münster,
mit der wir nach einem Bildervortrag mit meinen Arbeiten und einer Suppe
inmitten meiner ausgestellten Bilder im Foyer der Ateliergemeinschaft
zum Thema kommen.

 

Ich freue mich sehr über Euren Besuch!


 

Herzliche Grüße von

Susanne von Bülow


Einladung auf Facebook

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2020-01-21 20:18:002020-01-21 20:18:00unangezogen

Von den Vogesen in die Förde

6. August 2018/in Allgemein

Nach der Motorenhalle in Dresden, dem Bergbaumuseum in Schmallenberg und dem Maison Heine in Paris
stellen Ruppe Koselleck und ich am
12. August 2018 ab 12 Uhr

im Flandernbunker zu Kiel
den Stand unserer ästhetischen Reflexionen zum ersten Weltkrieg zur Diskussion. Bis gestern abend lag ich noch auf einer Weide auf 900 Meter Höhe zwischen Kühen, Füchsen und Pferden in genau den Gräben der Schlachtfelder, in denen vor 100 Jahren Deutsche und Franzosen sich umzubringen pflegten.

Der Krieg
zeigt hier oben ein fast idyllisches, wunderschönes und ausnehmend ruhiges Gesicht – und die Kühe wurden mit der Zeit so zutraulich, dass sie begannen, meine Blaubeermalutensilien aufzuessen.

Jungebullenkunstverständnis – Tete des Faux, Orbey 2018

Der sehr
langsame Prozess des Verschwindens der blaubeerbasierten Malereien
entspricht dabei dem Vorgang des anhaltenden und unausweichlichen
Vergessens der Greultaten des Grande Guerre….

Ochse im verlassenen Schützengraben von 1914/18 – Tete des Faux, Orbey 2018 – Foto Koselleck

Ruppe Koselleck
zeigt in seiner Performance mit historischen Graberden, den sehr
unterschiedlichen Umgang mit der Erinnerung an den einen und „gleichen“
ersten Weltkrieg in Deutschland und Frankreich.

Im Zentrum seiner
künstlerischen und wissenschaftlichen Erzählung reist eine persönliche
Graberde durch ein Jahrhundert – die des Albert Mayer: dem ersten
deutschen Kriegstoten von 1914. Seine Erde wurde zunächst als eine
Nazi-Reliquie in der Widukind Gedächtnisstätte in Enger verehrt, wurde
Teil eines Widukind Museums, bis sie nach einigen Umwegen 100 Jahre nach
seinem Tod von Ruppe Koselleck zurück an sein Grab gebracht wurde – auf
einen Friedhof in Frankreich. Da Mayer vor seinem Tod Jules André
Peugeot tötete, fallen der erste Deutsche und der erste Französische
Tote des Weltkrieges auf einen Tag, auf fünf Minuten an einem 2. August 1914 in Joncherey…..

Diese
ebenso skurile wie ernste Geschichte um die Auflösung einer seltsamen
Reliquie wird am 12. August 2018 um 12 Uhr im Flandernbunker zur
Ausstellungseröffnung vorgestellt.

Wer also in unmittelbarer Ostseenähe ist, ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen

Alles Gute und Grüße von

Susanne von Bülow

Und wer es nicht bis nach Kiel schafft, erfährt aktuelles stets auch auf Facebook

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2018-08-06 18:15:002018-08-06 18:15:00Von den Vogesen in die Förde

Madonna!

9. Februar 2017/in Allgemein
MADONNA! Plakatedition, 100er Auflage, Susanne von Bülow 2017 – DIN A2

Maria war Jüdin, orientalisch verschleiert und sicherlich kannte sie kein Kaugummi.

MADONNA! ist mein Beitrag, mein Bild, mein Kommentar an eine Debatte um eine abendländische Leitkultur – um eine sinnfreie Überbewertung und Stigmantisierung von Gewändern und Kleidern.

Wir sind Morgen- und Abendland – bei Tag und bei Nacht.

MADONNA! ist ein Ausruf und ein Aufruf – hinzusehen und nachzufragen, sich keine einfachen Lösungen auftischen zu lassen.

MADONNA! ist keine Antwort –
MADONNA! befragt im Gewande der Verschleierten die Ästhetik, den Ausdruck dessen, was keinesfalls nur dem Islam gehört.

Sie gehört zu uns – sie ist hier zu Hause!

Susanne von Bülow 2017

Die Plakatedition MADONNA! erscheint als Ausdruck der Empörung, dass man den Sahl des Westfälischen Friedens für politische Zwecke an eine fremdenangsschürende Partei – die AfD – vermietet, in einer Auflage von 100 und wird zum Preis von 20 Euro angeboten.

10 Euro pro Plakat fließen an die Amadeu Antonio Stiftung, die sich für Toleranz und gegen Fremdenangst – und -feindlichkeit einsetzt. Nach dem Verkauf der Auflage wird die Höhe der Einahmen öffentlich an dieser Stelle bekannt gegeben. Bestellen können Sie das Plakat direkt bei susannevonbuelow(ädd)web.de oder der Redaktion des DER MEISTERSCHÜLER, der diese Aktion unterstützt. redaktion(ädd)dermeisterschueler.de mit dem Vermerk MADONNA!

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2017-02-09 19:16:002017-02-09 19:16:00Madonna!

Vanishing War

21. Januar 2017/in Allgemein
Zwei Postionen zum ersten Weltkrieg
Dr. Andrea Brockmann, Südwestfälische Galerie, 20. November 2016

Blaubeermalerei über Kriegsfeldern – Tête des Faux – Susanne von Bülow 2014

Tête des Faux

Read more at: http://de.france.fr/de/sehenswert/die-weihnachtsschlacht-am-tete-faux

Tête des Faux

Read more at: http://de.france.fr/de/sehenswert/die-weihnachtsschlacht-am-tete-faux

Blaubeerfelder, Gestrüpp, Bäume noch keine 100 Jahre alt, durch den Wald und über grüne Wiesen laufen, tiefe Mulden im Land, kleine Felsspalten, die Sohlen der Wanderschuhe tief eingekerbt vom rostigen Stacheldraht: das erlebt man, wenn man in den Lothringer Vogesen wandert, dort wo 1914 bis 1918 die Westfront verlief, ein erbitterter Grabenkrieg und Stellungskampf herrschte, viele tausend Soldaten starben.

Susanne von Bülow sammelt dort auf 1000 Meter Höhe Blaubeeren in den überwachsenen Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges und malt direkt vor Ort mit den Fingern und dem Saft der zerdrückten Beeren die friedliche Stille einer wunderbaren Landschaft 100 Jahre nach dem ver-gangenen Krieg. Die Künstlerin ist 1969 in Balingen am Fuße der Schwäbisch Alb geboren, und sie kennt diese Landschaft seit ihrer Jugend von Urlaubsaufenthalten mit der Familie.
In dieser Landschaft sind noch heute die Spuren des Grabenkrieges zu finden: Stacheldraht, Reste von Bunkern, Schützengräben, Bombenkrater, auch Handgranaten. Das Vogesenmassiv birgt zahlreiche Schlachtfelder, die ihm die Dimension eines Freiluftmuseums verleihen.
Blaubeermalerei über Kriegsfeldern – Tête des Faux – Susanne von Bülow 2014

Diese berührenden Erinnerungszeichen tauchen in ihren Zeichnungen mal direkt sichtbar, mal eher schemenhaft zu erahnen auf. Andere Zeichnungen scheinen ein romantisches Waldidyll wieder-zugeben. Wo sich von 1914 bis 1918 deutsche und französische Soldaten gefangen und einbetoniert in Schützengräben gegenüber lagen, wandert die Künstlerin – gemeinsam mit ihrem Ehemann Ruppe Koselleck – auf dem Vogesenkamm und entdeckt immer wieder Hinweise und Zeugnisse der Vergangenheit. Von 2014 bis 2018 verarbeitet sie diese Begegnungen mit den Spuren des Krieges in ihren Blaubeerzeichnungen, die sie unter dem Titel „Vanishing War“ fasst. Der Titel deutet an, wie die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg verschwindet, auch wie die Kriegslandschaft allmählich unsichtbar und von der Natur überwuchert wird und zum dritten wie auch der Farbstoff der Blaubeere im Laufe der Zeit immer stärker verblasst und sich die Motive verlieren werden. Man kann in den Zeichnungen erkennen, ob reife, saftige Blaubeeren genutzt worden sind. Ihre Farbe ist intensiv. In anderen Zeichnungen ist die Farbe blass, manchmal milchig. Da war die Blaubeerzeit eigentlich schon vorbei, beinhaltete die harte Schale nur noch eine wässrige Substanz, kein Fruchtfleisch. Weiße Flecken auf den Bildern deuten an, dass es beim Malen geregnet hat. Die Unmittelbarkeit des Entstehens wird deutlich.
Auch in den druckgrafischen Arbeiten „Blaubeerjunge“ werden jene Blaubeeren eingesetzt. Künstlerischer Schwerpunkt von Susanne von Bülow ist die Druckgrafik. Sie hat Geschichte in Berlin, Bonn und Münster studiert und in ihrem parallelen Kunststudium an der Kunstakademie Münster, das sie 1998 mit dem Diplom abgeschlossen hat, speziell bei Gunther Keusen experi-mentelle Drucktechniken kennen gelernt, die sie zu einer eigenen Bildmethode und -technik geführt hat. Bei den ausgestellten Werken hat sie im Druckprozess Beeren unter die Druckplatte gelegt, so dass sich die Abdrücke der Frucht ins Papier prägen und wie Einschusslöcher auf der Brust der Jungen, Sinnbilder der jungen Soldatengeneration, erscheinen.
Ruppe Koselleck, 1967 in Heidelberg geboren, Konzeptkünstler, Lehrender, Betreiber des Büros für deflationäre Maßnahmen, Porschesammler, Initiator des Projekts Mayers Erde über Kult um den ersten gefallenen deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg Albert Mayer, zeigt in der Ausstel-lung ein Fundstück aus der Vogesenregion. Es handelt sich um den Rest eines T-Trägers aus einem Bunker, der von einer Bombe getroffen wurde. Das zerfetzte Stück Stahl lässt erahnen, wie groß die Zerstörung war, die auch den Tod vieler Soldaten bedeutete. Mit seiner skulpturalen Eigenkraft wirkt das Stück wie ein ästhetischer Gegenstand, der jedoch eine gewaltsame Geschichte in sich trägt und ein symbolisches Erinnerungszeichen ist. Und im Miteinander von entkontextualisiertem Fundstück und der Blaubeerzeichnung, die jenes Stück noch in der Landschaft aufnimmt, wird das Konzept, die Idee, auch die persönliche Betroffenheit der Künstler deutlich und die Präsenz des Themas in ihrem Werk sichtbar.


Zum anderen stellt Ruppe Koselleck mit „Nie wieder Frieden“ ein Kriegerdenkmal zur Diskussion, dessen Bildmaterial zwar historisch auf den Ersten Weltkrieg verweist, aber dessen bedrückende Eindringlichkeit jeden Krieg und noch mehr jeden Krieger meint. Die Filmsequenz zeigt einen Soldaten, der als „Kriegszitterer“ unter den psychischen Schäden aus der Zeit in den Schützen-gräben leidet. Unter anderem war der ständige Artilleriebeschuss für Soldaten sehr belastend und führte zu dieser posttraumatischen Belastungsstörung. Die Alliierten nannten die Krankheit shell shock, da sie glaubten, die Druckwellen der Explosionen hätten die Gehirne an die Schädelwände gedrückt und so beschädigt. Ruppe Koselleck hat aus der Sequenz, die im Internet abrufbar ist, einen Videoloop gemacht, der als Mahnmal den überlebenden Soldaten gewidmet ist. Es ist ein „abschreckendes und wirkungsvolles Fanal gegen den Wahnsinn des Krieges“ wie Matthias Reichelt in der Zeitschrift Kunstforum International, Bd. 235, August-Sept. 2015 über die Arbeit von Ruppe Koselleck schreibt. Der Soldat wird nie wieder Frieden haben, so wie alle Kriegstraumatisierten nie wieder Frieden haben – nicht in Geist und Körper, nicht in ihren Träumen und Gedanken. Und das bezieht sich nicht nur auf die Menschen nach 1918 oder 1945, sondern auch heute in Syrien, im Südsudan, im Jemen oder in Afghanistan. Ruppe Koselleck zeigt uns mit seiner Videoskulptur ein universales, zeitloses Mahnmal.

Dr. Andrea Brockmann
https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2017-01-21 15:47:002017-01-21 15:47:00Vanishing War

Vanishing War

15. August 2016/in Allgemein

Zurück aus den Vogesen sortiere ich meine neuen Blaubeerbilderbilder vom Lingekopf, aus Bonhomme und Glasborn-Linge – den Orten meiner diesjährigen Exkursion in die Konfiktlandschaften aus dem ersten Weltkrieg in den Vogesen.

Dort wo Granaten einschlugen und Menschen zu tausenden ihr Leben ließen, grasen hier heute Kühe und ich finde reife sowie stark eisenhaltige Blaubeeren vor. Wanderwege durchkreuzen die Routen alter ausgehobener Schützengräben und ich genieße die Schönheit dir überwachsenen Felder mit Blick auf das Münstertal.

Die lang verlassenen Schlachtfelder sind von den überwucherten Gräben und künstlichen Demarkationslinien durchzogen. Trichterrunde Bombenkrater werden zu von Brombeeren oder Ginster gefüllten Landmarken in einem Gelände, dessen eigentümliche Schönheit mich immer wieder anzieht.

Von oben gleichen die Felder kurz vor den Abhängen der Hautes-Voges einem schlecht geplätteten Kuchenteig mit unzähligen weichen Dellen, Erdanhäufungen, Steinversammlungen oder Schwellen, die von Farnen und Gräseren überkrautet sind. Ihre Untiefen sind mit der Zeit fast unsichtbar geworden und werden einem immer dann jäh bewußt, wenn man in sie hinein stolpert.

Unwissende wandern ahnungslos durch diese Landschaft hindurch, ohne die Spuren des Schlachtens zu dechiffrieren und die kilometerlangen Furchen als grabestiefe Totenmale eines nicht enden wollenden Schützengrabens zu erkennen, der in deutscher, belgischer, französischer oder englischer Variante von der Schweiz hoch bis an die Nordseeküste von professionellen Männerhänden angelegt wurde.

In Rahmen meines Projekt Vanishing War, welches über die fünf Kriegsjahre hundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg die Kriegs- und Schlachtorte mittels Blaubeermalerei zu beschreiben versucht, besuchte ich erstmals einen museal aufbereiteten Geschichtsort, um auch dort mit den dort wachsenden Blaubeeren tätig zu werden. Wenn in der freien Landschaft auf 1000 Meter Höhe die Bunker und Gräben von der Zeit und von Pflanzen allmählich verwittern und verwachsen, so kämpft ein Geschichtsort wie das Memorial du Linge mit dem wörtlichen, materiellen und ideellen Vergessen.

Erinnern heißt hier die Gräben wieder freilegen, von Moos befreien und die Blaubeeren zwischen dem rostigen Stacheldraht so zu beschneiden, dass man den Draht immer sehen wird – ganz egal wie gut oder schlecht die Blaubeeren schmecken.

Hier oben auf dem Lingekopf kamen sich Deutsche und Franzosen so nah, daß man den jeweiligen Feind beim Kochen und Essen zuhören konnte. Die Ausstellung beschreibt die regionale Kriegsgeschichte und erinnert an das Leben und Überleben, Sterben wie Töten von Deutschen wie Französischen Soldaten in den Jahren des Grande Guerre.

Und so wechselte ich bei meinem diejährigen Aufenthalt in Frankreich vier mal die Orte, um neue Perspektiven der Erinnern und Vergessens sichtbar werden zu lassen, die nun in einer losen Abfolge hier eingestellt und beizeiten überarbeitet werden sollen.

Zurück aus den Vogesen, freue ich bereits jetzt schon wieder auf die Rückkehr nach Orbey.


Herzliche Grüße und bis demnächst

Susanne von Bülow

Aktuelle Ausstellungen

Monotypie und Alltag,
Galerie Kunst2, Heidelberg, noch bis zum 24. September 2016

GRUND UND BODEN,
Performative Bodenrichtwertstudie im öffentlichen Raum von Kiel
Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte, Kiel, noch bis zum 4. September 2016

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2016-08-15 17:03:002016-08-15 17:03:00Vanishing War

u.a. Europa

12. April 2016/in Allgemein
„Europa“ – Allegorie, Collagraphie 90 x 150 cm, Susanne von Bülow 2016

Aktuell bereite ich zwischen den Grauwerten geopolitischer Allegorien und blaustem Himmel über der Stadt neue Bilder für die Ausstellung „u.a. Europa“ in der
Stadthausgalerie vor.

Bis zur Eröffnung ist noch ein wenig Zeit, aber
die rennt .-)

Am Dienstag, den 26. April 2016 werde ich spätestens um 18 Uhr fertig sein.
Und dann sind Sie alle sehr herzlich eingeladen in die Stadthausgalerie Münster, Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) zu kommen.

Nach einer Begrüßung durch Gail Kirkpatrick wird Dr. Andrea Brockmann
einführende Worte zu der Ausstellung sprechen und ich bin froh, wenn es
endlich soweit ist.

Vorab ein paar Eindrücke aus meinem Atelier und einen Link zum Veranstalter..

 

Ich freue mich sehr auf Ihr und Euer Kommen.

Herzlich Susanne von Bülow

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2016-04-12 07:27:002016-04-12 07:27:00u.a. Europa

Heimspiel

1. November 2015/in Allgemein

Ich freue mich sehr Sie und Euch am 5. November 2015 zur Ausstellung documentateilnahme um 19 Uhr in die Schulstraße 43 einzuladen.

Meine Gäste sind dieses Jahr Benjamin Nachtwey aus Düsseldorf und Emmy Bergsma aus Zwolle.

Druckfrisch kommt zur Ausstellung mein neuster Katalog heraus. Er zeigt neue Bilder, die Anfang des Jahres im Kloster Bentlage mit Emmys Arbeiten gezeigt wurden.

DIALOG 1 – gibt´s am Sonntag, den 8. November 2015 ab 15 Uhr signiert für 10 Euro.

Freue mich über Euer Kommen – bis dahin

Eure Susanne von Bülow

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2015-11-01 19:38:002015-11-01 19:38:00Heimspiel

Shoppingmelancholie gewinnt Kunstpreis

28. Mai 2014/in Allgemein

habe meinen ersten Kunstpreis mit meiner Shoppingmelancholie gewonnen und das in einer Sparkasse!

und das ist sie

                  

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2014-05-28 20:47:002014-05-28 20:47:00Shoppingmelancholie gewinnt Kunstpreis

Blueberry Fields 2014

3. Februar 2014/in Allgemein

A project for 1914 – 1918 in the Vosges  (german)  (french)

I pick bilberries there, where the French and the Germans killed each other, both summer and winter, both spring and autumn, five years long. At the Tête des Faux in the Vosges.

One still finds the cheval-de-frises, barbed wire, and ammunition remnants of la Grand Guerre on the mountain slopes and peaks. The bilberry bushes engulf the traces of battles  – the lines of the trenches remain visible today – as a grave signature mark of this long-ago war. The touristic surface is illusory, the war close in its relics. I perch here, turn to the bilberries, and sketch the present of a bygone war.

Home again I work through my Vosges sojourn as ‘Bilberry Pickers’ – a series of reflections, dreaming up the lost-to-the-world, concentrated faces of innocent youth. The resulting monotypes are of bilberry-collecting young men. Their clothing is offset with real berries from the trenches, before the handmade paper is pressed under 2 ½ tonnes of weight.

Further Information and contact:
 
Susanne von Bülow

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2014-02-03 15:33:002014-02-03 15:33:00Blueberry Fields 2014

Peinture aux myrtilles sur les champs de bataille

1. Februar 2014/in Allgemein

Un projet sur 1914-1918 dans les Vosges de 2014-2018. (allemande) (english)     

Je cueille mes myrtilles là où les Allemands et les Français, été comme hiver, automne et printemps, se sont tués les uns les autres pendant cinq années. A Tête des Faux dans les Vosges.

Jusqu’à aujourd’hui, on trouve sur les versants et les sommets des chevaux de frise, des fils barbelés et des cartouches de munitions de la première Guerre Mondiale – la Grande Guerre en France. Les myrtilles envahissent et recouvrent les traces de la guerre – les lignes de tranchées restent visibles jusqu’à aujourd’hui, telles une cicatrice profonde de cette guerre qui a pris de l’âge. Les vestiges des combats sont juste sous la surface que foulent les randonneurs. C’est ici que je suis assise, que je cueille les myrtilles et que j’esquisse le présent d’une guerre qui date de cent ans.

De retour chez moi je retravaille mes séjours dans les Vosges sous forme de “cueilleurs de myrtilles” – une réflection sérielle qui leur restitue les visages très concentrés, perdus dans leurs pensées, de la jeunesse innocente. Les monotypes de jeunes hommes ramassant des myrtilles, dont les habits sont tachées par de vraies baies poussées dans les tranchées, passent ensuite sous une presse de 2,5 tonnes et sont gravés sur du papier Arches.

L’impact des myrtilles tache comme des balles.
 
Susanne von Bülow

https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png 0 0 Susanne https://susannevonbuelow.com/wp-content/uploads/2022/02/Platzhalter-Logo-1.png Susanne2014-02-01 15:24:002014-02-01 15:24:00Peinture aux myrtilles sur les champs de bataille
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Susanne von Bülow
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48149 Münster
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susannevonbuelow

Artist #susannevonbuelow #susannevonbülow
mixed media paint and print
#GrundundBoden - Planierwalzendrucke

Bild zu ersteigern für pro filia Ich habe eines me Bild zu ersteigern für pro filia
Ich habe eines meiner besten Bilder - In den Nesseln-  für die Auktion von pro Filia zu Verfügung gestellt. 72 cm breit 192 hoch gerahmt. Wer Lust hat bei einem Ausgangspreis von 3300 mitzubieten der komme vorbei oder der kontaktiere mich. Danach empfiehlt es sich einen Kilometer stadteinwärts zur Jahresausstellung der Ateliergemeinschaft Schulstraße 43 zu kommen weiter Kunst zu schauen und einen Kaffee auf den Kauf oder auch so zu trinken. Die Hälfte des Geldes geht an die Hilfsorganisation Pro Filia und an Mädchen in Not in Nepal, mit der anderen Hälfte unterstützen sie meine harte künstlerische Arbeit.

#susannevonbuelow #susannevonbülow #Pflanzendruck #großformatigedrucke #profilia
Kunstverbesserung ganz ganz schnell Wenn Kunst all Kunstverbesserung ganz ganz schnell
Wenn Kunst alles auf Leinwand ist dann handelt es sich bei diesem häßlichen karierten Ding um Kunst die es zu verbessern gilt. Ging ganz schnell mit Schnittresten meines Demoschildes gegen den Friedenspreis an die Nato

#kunstverbesserung #artimprovement #uglytextiles
Trinken an der Trenke am Bullerloch in Bad Western Trinken an der Trenke am Bullerloch in Bad Westernkotten -  was tut man nicht alles für die Kunst - erste Studien zum Trinken aus Quellen und Vorbereitungen auf ein zukünftiges Projekt rund um den Quellhorizont entlang der B!

#kunstsymposiumb1 #susannevonbuelow # susannevonbülow #ausquellentrinken 

Fotokredits Ruppe Koselleck
Aus Quellen trinken - erste Test für einer Perform Aus Quellen trinken - erste Test für einer Performance rund um das trinken aus Quellen - hier am Bullerloch  habe ich erste Tests für eine  Live Zeichenperformance  zum Quellhorizont der B1 bzw des alten Hellwegs gemacht. Danke an die Assistenz von Petra Lüning und Ruppe Koselleck. Es war ein Vergnügen

Filmcredits to Ruppe Koselleck

#kunstsymposiumb1 #ausquellentrinken #livezeichnung #susannevonbuelow #susannevonbülow
Und mein Dornröschen hängt hier auf der Herrentoil Und mein Dornröschen hängt hier auf der Herrentoilette - einem schönen Ausstellungsraum, wie ich finde

#susannevonbuelow
#susannevonbülow
#dornröschen 
#Pflanzendruck
My translucent painting made the woman toilet face My translucent painting made the woman toilet face to face of the former GDR Prison Hohenschönhausen a nice place to be -  We ( Dirk Martin Heinzelmann, Julieta Palombi, Ruppe Koselleck and I ) made a fitting Presentation - Too Shy to Spy - in the main Area of the Repression System of the former GDR - Now we fear the oppression will come back in a different form and different more racistic way. Bad days for Germany 
#susannevonbuelow #susannevonbülow #langenachtderbilderlichtenberg #ateliergemeinschaftschulstraße #hohenschönhausen
In einer kurzen Sonnenpause vor und nach heftigen In einer kurzen Sonnenpause vor und nach heftigen Regen und dem Porscheparken von Ruppe Koselleck teste ich aus, wie Tuscheskizzen auf Seidenpapier in Wind und Sonne aussehen. Die dazu gehörige Performance folgt bald im Rahmen unserer Planungen zu dem Kunstprojekt B1. 
Fotocredits Ilka Habrich / Susanne von Bülow 2026. 
Nicht im Bild die vielen tollen KünstlerInnen die bei unserm ersten Symposium in Erwitte und Geseke mitgemacht haben. Bald mehr….unterwegs an der B1 im Auftrag der Kunst.

#susannevonbülow #kunstsymposiumb1 #Ilkahabrich #ruppekoselleck #petralüning
Feierabend am Berg Fidel. Susanne von Bülow - Zei Feierabend am Berg Fidel.
Susanne von Bülow - 
Zeichenprojektion am Weißen Riesen zur letzten tropischen Nacht 2026
#susannevonbuelow #wirvorstadttouristen 
Kamera Ruppe Koselleck
Desperately longing to do so maybe because I just Desperately longing to do so maybe because I just bought my first expensive IPhone and I think it was a mistake - thanks to Ruppe Koselleck for the sero one Line as background and the printing help 

#susannevonbuelow
#iphoneinwater 
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#ateliergemeinschaftschulstraße 
#ruppekoselleck
I never run, I just like the neon sweaters - Detai I never run, I just like the neon sweaters - Detail - Monotype with plants

# Susannevonbuelow
#running
#printswithplants 
#ateliergemeinschaftschulstraße
RZ 444 - Ein schöner Ausflug war das ins Rechenzen RZ 444 - Ein schöner Ausflug war das ins Rechenzentrum in Potsdam anlässlich der offenen Ateliers und eine kleine feine Ausstellung mit Zeichnungen von Eva Früh, mit Stickeralben konkurrierender Fußballfans von Ruppe Koselleck und einem herzhaft provokanten Luftballon von Julia Hoppen mit noch aktuellem touristischen Ausblick in den Hof des DDR Rechenzentrums und die goldene Kuppel des preußischen Weisenhauses.

#evafrueh @julia_hoppen_art 
#juliahoppen 
#susannevonbuelow
#ruppekoselleck
Besuch von weit her in meinem Atelier. Die Druckve Besuch von weit her in meinem Atelier. Die Druckvereinigung Bentlage mit ihren mongolischen Künstlerinnen war zu Gast bei mir und Ruppe Koselleck. Wir  haben uns sehr gefreut. Danke an Gan Erdene Tsend der uns zusammen gebracht hat

@ganerdenetsend 
@druckvereinigung_bentlage 
@ruppe3290 
@atelierhausschulstrasse 
@doris_friedrichs 
@tsendpurev_art 
@n.zul.tsetseg 
@godo_official 
@nadiabud 
@namuunbatmunkh
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